Der Eingangsbereich ist der erste Raum, den Ihre Gäste sehen. Der Flur ist der notwendige Durchgang, der das ganze Haus verbindet. Dennoch sind diese beiden Bereiche fast immer unterbeleuchtet und verfügen oft nur über eine einfache Deckenleuchte, die für keine besondere Atmosphäre sorgt. Das Ergebnis: ein Tunnel-Gefühl, ein Mangel an Charakter und ein misslungener erster Eindruck.
In unserem Shop finden Sie unsere Wandleuchten — 5 von Lumora ausgewählte Modelle.
Hier erfahren Sie, wie Sie diese Durchgangsbereiche in echte Lebensräume verwandeln, mit einer Beleuchtung, die nicht nur erhellt, sondern den Raum aufwertet.
Warum die Beleuchtung des Eingangsbereichs wirklich zählt
Der Eingangsbereich erfüllt eine Doppelfunktion:
- Funktional: Hier legen Sie Ihren Mantel ab, suchen Ihre Schlüssel und schauen in den Spiegel, bevor Sie gehen.
- Emotional: Es ist der erste Blick in Ihr Zuhause, der Übergang zwischen der Außenwelt und dem eigenen Heim.
Eine gute Eingangsbeleuchtung verbindet diese beiden Aspekte: hell genug, um praktisch zu sein, und durchdacht genug, um den richtigen Ton zu treffen.
Den Eingangsbereich beleuchten: Die 3 unverzichtbaren Schichten
Schicht 1: Die Grundbeleuchtung
Die Deckenleuchte oder Pendellampe, die den ganzen Raum erhellt. Dies ist die Basis, aber sie ist nicht ausreichend. Im Idealfall ist sie dimmbar, um sie je nach Tageszeit anzupassen.
- Niedrige Decken (< 2,60 m): Flache LED-Deckenleuchte oder eine Leuchtkugel.
- Hohe Decken: Eine Pendelleuchte über der Konsole im Eingangsbereich (sehr wirkungsvoll).
Schicht 2: Die Beleuchtung für Konsole oder Spiegel
Eine Wandleuchte (siehe unseren Leitfaden zur Auswahl) oder eine Tischleuchte neben dem Spiegel. Sie leuchtet Ihr Gesicht aus, wenn Sie sich vor dem Verlassen des Hauses noch einmal im Spiegel betrachten. Die zentrale Deckenleuchte reicht hierfür nicht aus (sie wirft Schatten auf das Gesicht).


Schicht 3: Akzent- oder Dekorationsbeleuchtung
Eine kleine Lampe auf der Konsole, eine dezente Lichterkette oder ein Spot, der auf ein Bild gerichtet ist. Diese Schicht verleiht dem Raum Charakter. Es ist auch das Licht, das man abends als erstes einschaltet, wenn man nach Hause kommt.
Der Flur: Lichtakzente setzen
Die Falle beim Flur: ihn nur mit einem einzigen Lichtpunkt zu beleuchten. Das Ergebnis ist ein dunkler Tunnel.
Die Regel lautet: das Licht verteilen, etwa alle 2–3 Meter. Mehrere kleine Lichtquellen sind besser als eine einzige große Deckenleuchte.
Mögliche Lösungen
- Einbauspots: 1 Spot alle 1,2 bis 1,5 m. Erzeugt ein zeitgemäßes und gleichmäßiges Lichtbild.
- Wandleuchten: Alle 2–3 m, bei breiten Fluren versetzt angebracht. Gemütlicher als eine Deckenleuchte.
- Lineare LED-Schienen: Eine Design-Lösung; die Installation ist komplexer, aber das Ergebnis spektakulär.
- Tischleuchten auf einer langen Konsole: Eine einfache Lösung, wenn Sie ein schmales Möbelstück im Flur haben.
Ein Flur, der als architektonischer Makel gilt, kann mit der richtigen Beleuchtung zu einem Highlight werden. Die besten Flure laden zum Verweilen ein.
Unsere Vorschläge für Eingangsbereich und Flur
Hier sind 3 Lumora-Modelle, die in diesen Bereichen besonders gut zur Geltung kommen.
Selora — Art-Déco-Kristall-Deckenleuchte, Ø 23 cm
Geschliffene Kristallprismen, die das Licht in goldenen Reflexen brechen. Kompaktes Format von 23 cm, konzipiert für Eingangsbereiche, Flure und kleine Räume. E27-Leuchtmittel nicht enthalten.
- Deckenleuchte
- Geschliffener Kristall
- Ø 23 cm
- E27-Fassung
- Gold-Finish
Banora — Handgeflochtene Rattan-Pendelleuchte, 30 cm
Ein handgeflochtener Lampenschirm aus natürlichem Rattan mit organischen Mustern und Licht-Schatten-Spiel, schwarze Deckenhalterung. Format von 30 cm für Eingangsbereiche, Flure oder Essbereiche. E27-Leuchtmittel nicht enthalten.
- Pendelleuchte
- Handgeflochtenes Rattan
- 30 cm
- E27-Fassung
- Boho-Stil
Verora — Wandleuchte aus geriffeltem Glas und Rattan
Unsere meistverkaufte Wandleuchte: fein geriffeltes Klarglas auf einer warmen Struktur, wie ein Schmuckstück für die Wand, das bei Einbruch der Dunkelheit eine intime Atmosphäre schafft.
- Wandleuchte
- Geriffeltes Glas
- Rattan
- Graues oder goldenes Finish
Die 4 Lösungen je nach Raumsituation
Schmaler Eingangsbereich mit niedriger Decke
Verzichten Sie auf eine Pendelleuchte (sie würde den Raum erdrücken). Bevorzugen Sie eine flache LED-Deckenleuchte kombiniert mit einer Wandleuchte in Spiegelnähe. Einfach und effektiv.
Großzügiger Eingangsbereich mit hoher Decke
Das ideale Spielfeld für eine imposante Pendelleuchte (Cluster, moderner Kronleuchter). Ergänzen Sie dies mit 2 Tischleuchten auf der Konsole, um abends eine sanfte Stimmung zu erzeugen.
Langer und schmaler Flur
Versetzte Wandleuchten alle 2–3 m. Oder eine Einbauspot-Schiene für einen modernen linearen Look. Vermeiden Sie einen einzigen zentralen Lichtpunkt.
Eingangsbereich mit direktem Übergang zum Wohnzimmer
Die Gefahr: Zwei Beleuchtungen, die sich widersprechen. Harmonisieren Sie die Farbtemperaturen (alles in warmen 3000K) und nutzen Sie Dimmer für Eingangsbereich und Wohnzimmer, um das Licht gemeinsam anzupassen.
Stile und Lichtstimmungen je nach Einrichtung
| Stil | Empfehlung | Farbtemperatur |
|---|---|---|
| Skandinavischer Minimalismus | Pendelleuchte weiß / mattes Messing, einfache Wandleuchte | 3000K |
| Zeitgenössisch schick | Ledora + Design-Wandleuchte, Einbauspots | 3000K-4000K |
| Böhmisch / natürlich | Rattan-Pendelleuchte, Terrakotta-Lampe | 2700K |
| Industriell | Schwarze Metall-Wandleuchte, sichtbare Filament-Birne | 2700K |
| Art Déco / klassisch | Goldener Kronleuchter, Vintage-Wandleuchte | 2700K |
Häufige Fragen
Wie viele Lichtquellen benötigt ein 6 m langer Flur?
Mindestens 3: eine an jedem Ende und eine in der Mitte. Ideal sind 4, um dunkle Bereiche zu vermeiden. Bei Einbauspots rechnen Sie mit 1 Spot alle 1,2–1,5 m.
Welche Farbtemperatur ist für den Eingangsbereich geeignet?
2700K bis 3000K (Warmweiß). Dies ist die einladendste Temperatur, die Ihre Einrichtung optimal zur Geltung bringt. Vermeiden Sie 4000K+ Licht, das den Raum kalt wirken lässt.
Kann man einen Bewegungsmelder im Eingangsbereich einsetzen?
Ja, sehr praktisch für die allgemeine Beleuchtung: Es geht an, sobald man reinkommt. Achten Sie darauf, die Einschaltdauer richtig einzustellen (ideal 30–60 s) und den Sensor nicht für die dekorative Beleuchtung zu verwenden.
Braucht man einen Dimmer im Eingangsbereich?
Sehr empfehlenswert. Der Eingangsbereich muss morgens hell beleuchtet sein (beim Fertigmachen) und abends sanft (beim Nachhausekommen). Ein Dimmer überbrückt diesen Kontrast.
Reicht eine Wandleuchte allein für einen kleinen Eingangsbereich aus?
Nicht ideal. Die Wandleuchte beleuchtet eine Seite und lässt die andere im Schatten. Kombinieren Sie in einem kleinen Eingangsbereich besser: flache Deckenleuchte + mindestens eine Wandleuchte in Spiegelnähe.
Fazit: 3 Grundprinzipien
- Nicht nur ein Lichtpunkt — immer mindestens 2 Schichten (Grundbeleuchtung + Akzent)
- Warmes, kein kaltes Licht — 2700–3000K für Eingang und Flur
- Rhythmus im Flur — Beleuchtung alle 2–3 m
Eingangsbereich und Flur sind oft die am meisten vernachlässigten Räume bei der Beleuchtungsplanung. Wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt, verwandelt man diese Durchgangszonen in vollwertige Wohnräume.
Der Tipp vom Lumora-Team
Die emotional wertvollste Investition: eine taktile Tischleuchte auf der Konsole im Eingangsbereich. Schalten Sie sie abends beim Reinkommen ein, noch bevor Sie Ihren Mantel ausziehen. Dieses kleine, einladende Licht verändert Ihre Beziehung zu Ihrem Zuhause. Probieren Sie es aus, Sie werden nicht mehr darauf verzichten wollen.








